Maibaumaufstellen in Voitsberg und in Krems
Auch heuer wurde man in Voitsberg vielerorts der Tradition des Maibaum-Aufstellens gerecht. Der Maibaum als altes Symbol der Weltachse erfreut sich auch heute noch ungebrochenen Interesses.
Viele Schaulustige kamen am späten Nachmittag des 30. April auch zum traditionellen Maibaumaufstellen auf den Voitsberger Hauptplatz. Begleitet von musikalischen Klängen der Bergkapelle Hödlgrube-Zangtal gelang es den Angestellten der Stadtwerke und des Bau- und Wirtschaftshofes der Stadtgemeinde Voitsberg binnen kürzester Zeit den 23 Meter langen und immerhin fast 2 Tonnen schweren Baum in die entsprechende Lage zu bringen.
Im Anschluss daran wurde ebenfalls mit musikalischer Unterstützung der Bergkapelle Hödlgrube-Zangtal auch in Krems der Maibaum aufgestellt. Hier zeichneten die Mannen der Freiwilligen Feuerwehr Krems und des Fassdaubenclubs für das Aufstellen des Baumes verantwortlich.
Woher kommt eigentlich das Maibaumaufstellen? Einer von vielen Hintergründen: Am Abend vor dem ersten Mai fanden ursprünglich die großen Frühlingsfestlichkeiten, sprich die Walpurgisnacht statt. Heute wird stattdessen vielerorts ein Maibaum aufgestellt. Er steht als Symbol für die Verbindung zwischen Erde und Firmament. Die Weltachse ist ein weitverbreitetes Bild der kosmischen Architektur bei vielen alten Kulturen, dessen Symbolik sich bis zu den eiszeitlichen Höhlenmalereien zurückverfolgen lässt.

Mit vereinten Kräften war der Maibaum bald aufgestellt

Auch in Krems wurde der Maibaum "händisch" aufgestellt